Samstag, 28. Juli 2007

Die Planetentöne

Vor einigen Tagen habe ich beim Stöbern in meinen alten CDs mal wieder diese hier gefunden:
Joachim Ernst Behrendt - Urtöne I
Darauf zu hören sind mit 2 Monochorden (Polychorden) gespielte Töne über jeweils etwa eine halbe Stunde pro Ton. Das besondere an diesen Tönen ist nun, dass es sogenannte Planetentöne sind. Diese gehen zurück auf den schweitzer Mathematiker und Musikforscher Hans Cousto und beruhen auf der Gesetzmässigkeit, dass Töne die zu einander in einem Oktavabstand (also genaue Verdoppelung der Frequenz) stehen am stärksten miteinander in Resonanz sind. Cousto verdoppelte also zum Beispiel die als Frequenz ausgedrückte Umlaufzeit verschiedener Planeten so lange, bis sie jeweils im hörbaren Bereich lag und erhielt entsprechend hörbare Töne, die mit der ursprünglichen Frequenz bestmöglich in Resonanz stehen.
Höre ich mir diese Töne nun an, kann ich tatsächlich nach einiger Zeit sehr subtile Änderungen in meiner emotionalen Grundstimmung feststellen bzw. die inneren Bilder die auftauchen sind unterschiedlich, schwer zu beschreiben.
Ich lade hiermit alle geneigten Leser dieses Blogs zum Selbstversuch ein. Dazu habe ich im folgenden 2 meditative Stücke von jeweils etwa 7-8 Minuten Spieldauer erstellt. In Ermangelung eines Monochords habe ich dafür meine alte Akustikgitarre verwendet und diese auf dem Computer kräftig mit einem Delay/Hall-Effekt verfremdet so dass sich ein annehmbar sphärischer Klangteppich ergibt.
Ich wünsche also viel Spass beim Hören, lehnt euch zurück, machts euch bequem und geniesst die Reise.

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